Leseleben

Ein Leseleben ist die Verbindung zu den Buchbezirken, in denen die Buchpersonen leben. Wir Leser*innen ermöglichen ihnen mit unserer Vorstellungskraft die Existenz. Die Buchpersonen wiederum beeinflussen unser Leben auch jenseits des Lesens mit ihren Geschichten. In dieser Rubrik haben wir unsere Gäste nach ihren ganz persönlichen Geschichten befragt.
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Svetlana
Jörn
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Jaqueline
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Elisa
Carolin

Bücher, über die Ihr nochmal reden wollt…

Café lit geht es um Bücher, die im Sinn bleiben und zu denken aufgeben. Darum müssen es keine Neuerscheinungen sein. Es geht uns um Bücher, über die wir nochmal reden wollen, weil noch nicht alles zu ihnen gesagt wurde oder sie eine neue Aktualität bekommen. Solche Bücher können auch die sein, über die IHR nochmal reden wollt: Hast du eine Buchempfehlung, dann kannst du über das Kontaktformular ein Buch einreichen, über das wir nochmal reden sollten.
Sylvia Plath: Die Glasglocke (Anonym)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Hengameh Yaghoobifarah: Das Ministerium der Träume (Nastassja)
Banana Yoshimoto: Kitchen (Selma)
Tarjei Vesaas: Der Keim (Ellen)
Marlene Streeruwitz: Handbuch für die Liebe (Oliver)
Andreas Izquierdo: Schatten der Welt (C.H.)
Bücher von Emma Flint (Emma)
Zülfü Livaneli: Der Fischer und der Sohn. Klett-Cotta 2023. (Marion W.)
Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister (Anonym)
Alles von Jane Gardam, z.B. Harry & Bell (TG)
Elana Dykewomon: Sarahs Töchter (Elisabetta, Verena, Kim)
Dirk Oschmann: Ostdeutschland, eine westdeutsche Erfindung (Leonie)
Lest: Jens Beckert, Jürgen Renn, Bruno Latour (Anonym)
Inge Merkel: Das große Spektakel (Karin)
Susan Choi: Vertrauensübung (Josephine)
Peter Flamm: Ich? (Julia)
Luca Mael Milsch: 7 Sekunden Luft (Anonym)
Necati Öziri: Vatermal (Anonym)
John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt (U.S.)
Julius von Voß: Berlin im Jahre 1924 (Tristan)
Eva Reisinger: Männer töten (Juliane)
Laura Lichtblau: Sund (Anonym)
Philipp Peymann: Deutsche Lebenslügen (M. L.)
Clemens Meyer: Die Projektoren (Oliver)
Kate Davies: Die unglaubliche Tortengeschichte (Adam)
Anne Boyer: Die Unsterblichen (Paula)
Ronya Othmann: Vierundsiebzig (Anonym)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Tarjei Vesaas: Die Vögel (Roman)
Octavia Butler: kindred / Urusla le Guin: The Dispossessed (Sven)
Fredi Thiele: Daseyn (Zoë)
Tove Ditlevsen: Kindheit (Anonym)
Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse (Ery)
Yade Yasmin Önder: wir wissen wir könnten und fallen synchron (Henrike)
Helga Haug: All right. Good Night. Roman. Rowohlt 2023. (Fritzi F.)
Şeyda Kurt: Radikale Zärtlichkeit (Ramona)
Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (Elisabetta)
Ilija Matusko: Verdunstung in der Randzone (Lena)
Ewald Arenz: Liebe an miesen Tagen (C.H.)
Ocean Vuong: Time is a mother (Martin)
Romina Nikolić: Unterholz (Martin)
Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo (Anonym)
Szczepan Twardoch: Kälte (Lavinia)
Josefine Soppa: Mirmar (Zoë)
Boris Poplawski: Apoll Besobrasow (F.F.)
Das kleine böse Buch (Kim)
Joseph Ponthus: Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik (Angela)
Kübra Gümüşay: Sprache & Sein (T.N.)
Richard McGuire: Hier. Graphic Novel. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner. DuMont Buchverlag 2014. (Timea T.)
Virginia Woolf und Vita Sackville-West: Love Letters (Jorë und Hannah)
Huschke Mau: Entmenschlicht. Warum wir Prostitution abschaffen müssen (Soca)
Morton Rhue: Die Welle (Anonym)
George Saunders: Lincoln im Bardo (Michael)
Emmanuel Carrèrre: Yoga (Anonym)
Toni Morrison: Beloved (Esther)
Lest Julio Cortazàr – dringend! (Kai)
J.M. Coetzee: Der Pole (Anonym)
Mary Renault: The Last of the Wine (Freddie)
Rick Riordan: Percy Jackson (Leonie & Lara)
Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Amelie)
Sarah Sprinz: Infinity Falling (Selina)
Colson Whitehead: The Nickel Boys (Anja)
Fatma Aydemir: Djinns (Seynabou Sonko)
Liebe / Harry Potter T.V. (Anonym)
Bernhard Schlink: Das späte Leben (Marilies)
Stanislaw Assejew: Heller Weg, Donezk (Soca)
Kevin Powers: Die Sonne war der ganze Himmel (F. Georgis)
Heidi Furre: Macht (Anonym)
Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Anonym)
Sarah Sprinz: Dunbridge Acadamy – Anywhere (Selina)
Teresa Bücker: Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit (Christina)
Iris Leister: Schmerzgewitter meiner Seele (C.E.)
Franziska Gänsler: Wie Inseln im Licht (Anonym)
Nicole Schumacher: Der schwarze Mond (Janna & Miriam)
Das Werk von Charlotte Delbo. (Sebastian K.)
Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere (Emma)
Cornelia Funke: Herr der Diebe (Thea)
Michael Stavarič: Das Phantom (Romi)
Swetlana Alexijewitsch: Secondhand-Zeit (Wassiliew)
Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken (Anonym)
Stephen King: Der dunkle Turm (Anett)
In den Himmel schauen, hrsg. v. Clara Paul (Ades A.)
Edo Popović: Das Leben: es lebe! (Anonym)
Peggy Mädler, Annett Gröschner, Wenke Seemann: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat (Anonym)
Martin Kordić: Jahre mit Martha (Anonym)
Anne Weber: Bannmeilen (Lena)
Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow (Ruth)
Kaleb Erdmann: wir sind pioniere (Pia)
Vögelzug (Aurelie)
Shannon Messenger: Keepers of the Lost Cities (Anonym)
Stig Dagerman: Gebranntes Kind (Thea)
Nochmal: Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Renate)
Caroline Bernard: Frida Kahlo und die Farbe des Lebens (Sylvia)
Miron Bialoszevski: nur das was war (Aaron)
Daniel Kehlmann: Ruhm (Lilli & Lara)
Kai Gutacker: Nacht auf die Handfläche (Romina)
Dominik Jell: Mortalis (Mads)
Michael Ende: Momo (Anonym)
Juma Kliebenstein: Die schlimmste Klasse der Welt 2: Rette sich wer kann (Alexandra)

Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht

Welche Bücher Verzweiflung und Zuversicht für einen ausdrücken oder auch, welche Bücher einem in diesen Zuständen entsprechen, ist höchst individuell. Darum haben wir die Café lit-Community gebeten, uns ihre Buchempfehlungen für Verzweiflung und Zuversicht zu schicken. Daraus entstanden ist die „Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht“. Zugegeben, wir waren auch einfach neugierig auf die Titel, die Ihr nennt. Und dankbar für weitere Buchtipps, die wir uns gegenseitig schenken.
Adalbert Stifter: Abdias. Novelle.
Ruth-Maria Thomas: Wie ich frau bin.
Ingeborg Bachmann: Malina. Roman.
Danny Ramadan: Nebelhorn-Echos. Roman. Aus dem Englischen von Michael Ebmeyer.
Lily Shehady, Sarah Sassoon & Sandra Gugi?: The Inbetween/Das Dazwischen.
Kenzaburô Ôe: Der stumme Schrei. Roman. Deutsch von Ingrid und Rainer Rönsch.
Syliva Plath: Die Glasglocke. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Reinhard Kaiser.
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman.
Abdalrahman Alqalaq: Übergangsritus. Gedichte und Prosa.
Worte in finsteren Zeiten. Anthologie, hrsg. v. Oliver Vogel, Sophie von Heppe, Maren Bauer, Michael Reinfarth.
Emily Marie Lara: Nowwhere Heart Land. Roman.
Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle.
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. Roman. Deutsch von Barbara Schaden.
Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Roman. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner.
Hanna Engelmeier: Trost.
Lukas Bärfuss: Hagard. Roman.
Ingeborg Bachmann: Simultan. Erzählungen.
Slata Roschal: Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Gedichte und Prosa.
E. M. Cioran: Auf den Gipfeln der Verzweiflung. Deutsch von Ferdinand Leopold.
Margrit Baur: Überleben: Eine unsystematische Ermittlung gegen die Not aller Tage.
Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman.
Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Kamila Shamsie: Hausbrand. Roman. Deutsch von Nikolaus Hansen.
Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang.
Daniela Chmelik: Die Bärin. Roman.
Natasha Brown: Von allgemeiner Gültigkeit. Roman. Aus dem Englischen von Eva Bonné.
Inger Christensen: alphabet. Gedicht. Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
Michèle Yves Pauty: Familienkörper. Roman.
Christa Wolf: Sommerstück.
Robert Wolfgang Segel: Ein Schaben. Roman.
Eleltraud Eckert: Jahr ohne Frühling. Gedichte und Briefe.
Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unseren Rücken zu.
trotzdem sprechen. Hrsg. v. Lena Gorelik, Miryam Schellbach, Mirjam Zadoff.
Barbara Yelin: Emmi Arbel. Die Farbe der Erinnerung. Graphic Novel.
Juli Zeh, Simon Urban: Zwischen Welten. Roman.
Michael Ende: Momo. Roman.
Simon Strauß: Sieben Nächte.
Tanja Maljartschuk: Hier ist immer Gewalt, hier ist immer Kampf. Klagenfurter Rede zur Literatur.
Ali Smith: Herbst, Winter, Frühling & Sommer. Romane. Aus dem Englischen von Silvia Morawitz.
Terézia Mora: Das Ungeheuer. Roman.
Nancy Hünger: Vier Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.
Heike Geißler: Verzweiflungen. Essay.
Alle Bücher von Terry Pratchett.
Matt Haig: Mitternachtsbibliothek. Roman. Deutsch von Sabine Hübner.
Marie T. Martin: Der Winter dauerte 24 Jahre. Werke und Nachlass.
Vladimir Nabokov: Pnin. Roman. Aus dem Englischen von Dieter E. Zimmer.
Fatima Farheen Mirza: Worauf wir hoffen. Roman. Aus dem Amerikanischen von Sabine Hübner.
Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer.
Becky Chambers: Ein Psalm für die wild Schweifenden & Ein Gebet für die achtsam Schreitenden.
E. M. Forster: Howards End. Novel.
Jessica Au: Cold Enough for Snow. Novel.
Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter. Stories.
Roskva Koritzinsky: Keine Heiligen. Kurzgeschichten. Deutsch von Andreas Donat.
Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die Söhne.
Holm-Uwe Burgemann: Neue Erschöpfungsgeschichten.
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann. Roman.
Serhij Zhadan: Chronik des eigenen Atems. 50 und 1 Gedicht. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe.
Rickey Laurentiis: Death of the First Idea. Poems.
Raphaëlle Red: Adikou. Roman.
Amélie Nothomb: Psychopompos. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große.
Clemens J. Setz: Das Buch zum Film.
Mirjam Zadoff: Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.
Mahssa Behdjatpour: Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht. Ein autoethnografischer Bericht.
Thien Tran: fieldings. Gedichte
Barbi Markovi?: Stehlen, Schimpfen, Spielen.
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt.
Benjamin Baumann: Kollateralschädel. Ein Gedicht zu später Stunde.
Stig Dagerman: Gebranntes Kind. Roman. Aus dem Schwedischen von Paul Berf.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Deutsch von Hermann Stiehl.
Julia Weber: Die Vermengung. Roman.
Roger Willemsen: Momentum.
Peter Bichsel: Über Gott und die Welt. Texte zur Religion.
Lütfiye Güzel: hadi hugs. selbstgespräch.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird. Reden.
Judith Hermann: Sommerhaus, später. Erzählungen.
Rebecca Solnit: Umwege. Essays für schwieriges Terrain. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger.
Tomer Dotan Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel. Leben in Deutschland.
Franz Kafka: Der Prozeß. Roman.
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay. Roman.