Leseleben

Ein Leseleben ist die Verbindung zu den Buchbezirken, in denen die Buchpersonen leben. Wir Leser*innen ermöglichen ihnen mit unserer Vorstellungskraft die Existenz. Die Buchpersonen wiederum beeinflussen unser Leben auch jenseits des Lesens mit ihren Geschichten. In dieser Rubrik haben wir unsere Gäste nach ihren ganz persönlichen Geschichten befragt.
Jonë
Svetlana
Jörn
Camila
Astrid
Ute
Svenja
Lina
Trailer
Lea
Zoe
Ronen
Sophia
Roman
Nivedita
Nils
Necati
Nastassja
Moshtari
Merve
Mehrdad
Maxim
Maria
Katharina
Jaqueline
Insa
Emre
Elisa
Carolin

Bücher, über die Ihr nochmal reden wollt…

Café lit geht es um Bücher, die im Sinn bleiben und zu denken aufgeben. Darum müssen es keine Neuerscheinungen sein. Es geht uns um Bücher, über die wir nochmal reden wollen, weil noch nicht alles zu ihnen gesagt wurde oder sie eine neue Aktualität bekommen. Solche Bücher können auch die sein, über die IHR nochmal reden wollt: Hast du eine Buchempfehlung, dann kannst du über das Kontaktformular ein Buch einreichen, über das wir nochmal reden sollten.
Hanya Yanagihara: A little life (Mara)
Annette Mertens: Annas Blut (Ery)
Sylvia Plath: Die Glasglocke (Anonym)
Sarah Sprinz: Dunbridge Acadamy – Anywhere (Selina)
Boleslaw Prus: Die Puppen (R.)
Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo (Anonym)
Hans Fallada: Wolf unter Wölfen (Pierre, dadurch mit 13 zum Lesen gekommen)
Joseph Ponthus: Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik (Angela)
Ocean Vuong: Time is a mother (Martin)
Sarah Sprinz: Infinity Falling (Selina)
Lest Julio Cortazàr – dringend! (Kai)
John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt (U.S.)
Odile Kennel: Irgendwas Dazwischen (Martin)
Fredi Thiele: Daseyn (Zoë)
Caroline Wahl: 22 Bahnen (Anonym)
Lina Nordquist: Mein Herz ist eine Krähe (Katrin)
Teresa Bücker: Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit (Christina)
Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister (Anonym)
Stefan Zweig: Die Welt von gestern (Daniel)
Vögelzug (Aurelie)
Inge Merkel: Das große Spektakel (Karin)
Hanna Kiel: Die Schlacht um den Hügel (Dietlind)
Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere (Emma)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Michael Ende: Momo (Anonym)
George Saunders: Lincoln im Bardo (Michael)
Franz Friedrich: Die Passagierin (Anonym)
Edo Popović: Das Leben: es lebe! (Anonym)
Iris Leister: Schmerzgewitter meiner Seele (C.E.)
Julius von Voß: Berlin im Jahre 1924 (Tristan)
Rutger Bregmann: Im Grunde gut & Utopien für Realisten (Josephine)
Kai Gutacker: Nacht auf die Handfläche (Romina)
Virginia Woolf und Vita Sackville-West: Love Letters (Jorë und Hannah)
Jo Frank: Gewalt (Martin)
Toni Morrison: Beloved (Esther)
Christian Enzensberger: Größerer Versuch über den Schmutz. Hanser Verlag 2011. (Sebastian G.)
Das Werk von Charlotte Delbo. (Sebastian K.)
Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge (Lea)
Holly Goldberg Sloan: Glück ist eine Gleichung mit 7 (Lena)
Das kleine böse Buch (Kim)
Ewald Arenz: Liebe an miesen Tagen (C.H.)
Nicole Schumacher: Der schwarze Mond (Janna & Miriam)
Mikael Vogel: Dodos auf der Flucht (Kai)
Volter Kilpi: Im Saal von Alastalo. Aus dem Finnischen übersetzt von Stefan Moster. Mare Verlag 2021. (Timea T.)
Helga Haug: All right. Good Night. Roman. Rowohlt 2023. (Fritzi F.)
Susan Choi: Vertrauensübung (Josephine)
Ronya Othmann: Vierundsiebzig (Anonym)
Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse (Ery)
Kaleb Erdmann: wir sind pioniere (Pia)
In den Himmel schauen, hrsg. v. Clara Paul (Ades A.)
Juma Kliebenstein: Die schlimmste Klasse der Welt 2: Rette sich wer kann (Alexandra)
Colson Whitehead: The Nickel Boys (Anja)
Josefine Soppa: Mirmar (Zoë)
Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Amelie)
Heiner Müller: Der amerikanische Leviathan (Anonym)
Sabine Bohlmann: Frau Honig (Svea)
Caroline Bernard: Frida Kahlo und die Farbe des Lebens (Sylvia)
Miron Bialoszevski: nur das was war (Aaron)
Shannon Messenger: Keepers of the Lost Cities (Anonym)
Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken (Anonym)
Alles von Natalia Ginzburg, z. B. Familienlexikon (Peter)
Holly Jackson: A Good Girl’s Guide to Murder (Anonym)
Alessandro d‘Avenia: Ciò che Inferno non è (Alexandra)
Helgard Haug: All right, good night (Nastassja)
Tarjei Vesaas: Der Keim (Ellen)
Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt (Konrad)
Tove Ditlevsen: Kindheit (Anonym)
Lütfiye Güzel: L-Abla (Martin)
Kevin Powers: Die Sonne war der ganze Himmel (F. Georgis)
Kübra Gümüşay: Sprache & Sein (T.N.)
Martin Piekar: livestream & leichen (Kai)
Stig Dagerman: Gebranntes Kind (Thea)
Philipp Peymann: Deutsche Lebenslügen (M. L.)
Marlene Streeruwitz: Handbuch für die Liebe (Oliver)
Liebe / Harry Potter T.V. (Anonym)
Ilija Matusko: Verdunstung in der Randzone (Lena)
Necati Öziri: Vatermal (Anonym)
Heidi Furre: Macht (Anonym)
Cecilia Rabess: Alles gut (Anonym)
Richard McGuire: Hier. Graphic Novel. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner. DuMont Buchverlag 2014. (Timea T.)
Mary Renault: The Last of the Wine (Freddie)
Yade Yasmin Önder: wir wissen wir könnten und fallen synchron (Henrike)
Caroline Criado-Perrez: Unsichtbare Frauen (Jonë)
Senthuran Varatharajah: Rot (Hunger) (Martin)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Laura Lichtblau: Sund (Anonym)
Cornelia Funke: Herr der Diebe (Thea)
Dominik Jell: Mortalis (Mads)
Irene Vallejo: Papyrus. Die Geschichte der Welt in Büchern. Diogenes 2022. (Gudrun O.)
Eva Reisinger: Männer töten (Juliane)
Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow (Ruth)
Dora Kaprálová: Inseln (Anonym)
Elana Dykewomon: Sarahs Töchter (Elisabetta, Verena, Kim)
Nochmal: Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Renate)
Martin Kordić: Jahre mit Martha (Anonym)
Clemens Meyer: Die Projektoren (Oliver)
Peter Flamm: Ich? (Julia)
Carolin Emcke: Gegen den Hass (Katharina)
Claire Keegan: Das dritte Licht (Marion)
Szczepan Twardoch: Kälte (Lavinia)

Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht

Welche Bücher Verzweiflung und Zuversicht für einen ausdrücken oder auch, welche Bücher einem in diesen Zuständen entsprechen, ist höchst individuell. Darum haben wir die Café lit-Community gebeten, uns ihre Buchempfehlungen für Verzweiflung und Zuversicht zu schicken. Daraus entstanden ist die „Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht“. Zugegeben, wir waren auch einfach neugierig auf die Titel, die Ihr nennt. Und dankbar für weitere Buchtipps, die wir uns gegenseitig schenken.
Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle.
Roskva Koritzinsky: Keine Heiligen. Kurzgeschichten. Deutsch von Andreas Donat.
Serhij Zhadan: Chronik des eigenen Atems. 50 und 1 Gedicht. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe.
trotzdem sprechen. Hrsg. v. Lena Gorelik, Miryam Schellbach, Mirjam Zadoff.
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt.
Lily Shehady, Sarah Sassoon & Sandra Gugi?: The Inbetween/Das Dazwischen.
Jessica Au: Cold Enough for Snow. Novel.
Adalbert Stifter: Abdias. Novelle.
Ali Smith: Herbst, Winter, Frühling & Sommer. Romane. Aus dem Englischen von Silvia Morawitz.
Natasha Brown: Von allgemeiner Gültigkeit. Roman. Aus dem Englischen von Eva Bonné.
Tanja Maljartschuk: Hier ist immer Gewalt, hier ist immer Kampf. Klagenfurter Rede zur Literatur.
Becky Chambers: Ein Psalm für die wild Schweifenden & Ein Gebet für die achtsam Schreitenden.
Kamila Shamsie: Hausbrand. Roman. Deutsch von Nikolaus Hansen.
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman.
Inger Christensen: alphabet. Gedicht. Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
Heike Geißler: Verzweiflungen. Essay.
Margrit Baur: Überleben: Eine unsystematische Ermittlung gegen die Not aller Tage.
Raphaëlle Red: Adikou. Roman.
E. M. Cioran: Auf den Gipfeln der Verzweiflung. Deutsch von Ferdinand Leopold.
Terézia Mora: Das Ungeheuer. Roman.
Alle Bücher von Terry Pratchett.
Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die Söhne.
Holm-Uwe Burgemann: Neue Erschöpfungsgeschichten.
Slata Roschal: Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Gedichte und Prosa.
Fatima Farheen Mirza: Worauf wir hoffen. Roman. Aus dem Amerikanischen von Sabine Hübner.
Michael Ende: Momo. Roman.
Barbi Markovi?: Stehlen, Schimpfen, Spielen.
Lukas Bärfuss: Hagard. Roman.
Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unseren Rücken zu.
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann. Roman.
Clemens J. Setz: Das Buch zum Film.
Lütfiye Güzel: hadi hugs. selbstgespräch.
Ingeborg Bachmann: Simultan. Erzählungen.
Eleltraud Eckert: Jahr ohne Frühling. Gedichte und Briefe.
Marie T. Martin: Der Winter dauerte 24 Jahre. Werke und Nachlass.
Christa Wolf: Sommerstück.
Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman.
Mahssa Behdjatpour: Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht. Ein autoethnografischer Bericht.
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. Roman. Deutsch von Barbara Schaden.
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay. Roman.
Matt Haig: Mitternachtsbibliothek. Roman. Deutsch von Sabine Hübner.
Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang.
Tomer Dotan Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel. Leben in Deutschland.
Nancy Hünger: Vier Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.
Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Roman. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner.
E. M. Forster: Howards End. Novel.
Franz Kafka: Der Prozeß. Roman.
Ruth-Maria Thomas: Wie ich frau bin.
Rickey Laurentiis: Death of the First Idea. Poems.
Julia Weber: Die Vermengung. Roman.
Simon Strauß: Sieben Nächte.
Stig Dagerman: Gebranntes Kind. Roman. Aus dem Schwedischen von Paul Berf.
Judith Hermann: Sommerhaus, später. Erzählungen.
Emily Marie Lara: Nowwhere Heart Land. Roman.
Amélie Nothomb: Psychopompos. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große.
Juli Zeh, Simon Urban: Zwischen Welten. Roman.
Thien Tran: fieldings. Gedichte
Abdalrahman Alqalaq: Übergangsritus. Gedichte und Prosa.
Daniela Chmelik: Die Bärin. Roman.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Deutsch von Hermann Stiehl.
Michèle Yves Pauty: Familienkörper. Roman.
Barbara Yelin: Emmi Arbel. Die Farbe der Erinnerung. Graphic Novel.
Roger Willemsen: Momentum.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird. Reden.
Syliva Plath: Die Glasglocke. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Reinhard Kaiser.
Worte in finsteren Zeiten. Anthologie, hrsg. v. Oliver Vogel, Sophie von Heppe, Maren Bauer, Michael Reinfarth.
Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter. Stories.
Rebecca Solnit: Umwege. Essays für schwieriges Terrain. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger.
Peter Bichsel: Über Gott und die Welt. Texte zur Religion.
Benjamin Baumann: Kollateralschädel. Ein Gedicht zu später Stunde.
Danny Ramadan: Nebelhorn-Echos. Roman. Aus dem Englischen von Michael Ebmeyer.
Kenzaburô Ôe: Der stumme Schrei. Roman. Deutsch von Ingrid und Rainer Rönsch.
Robert Wolfgang Segel: Ein Schaben. Roman.
Ingeborg Bachmann: Malina. Roman.
Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer.
Hanna Engelmeier: Trost.
Mirjam Zadoff: Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.
Vladimir Nabokov: Pnin. Roman. Aus dem Englischen von Dieter E. Zimmer.