Leseleben

Ein Leseleben ist die Verbindung zu den Buchbezirken, in denen die Buchpersonen leben. Wir Leser*innen ermöglichen ihnen mit unserer Vorstellungskraft die Existenz. Die Buchpersonen wiederum beeinflussen unser Leben auch jenseits des Lesens mit ihren Geschichten. In dieser Rubrik haben wir unsere Gäste nach ihren ganz persönlichen Geschichten befragt.
Jonë
Svetlana
Jörn
Camila
Astrid
Ute
Svenja
Lina
Trailer
Lea
Zoe
Ronen
Sophia
Roman
Nivedita
Nils
Necati
Nastassja
Moshtari
Merve
Mehrdad
Maxim
Maria
Katharina
Jaqueline
Insa
Emre
Elisa
Carolin

Bücher, über die Ihr nochmal reden wollt…

Café lit geht es um Bücher, die im Sinn bleiben und zu denken aufgeben. Darum müssen es keine Neuerscheinungen sein. Es geht uns um Bücher, über die wir nochmal reden wollen, weil noch nicht alles zu ihnen gesagt wurde oder sie eine neue Aktualität bekommen. Solche Bücher können auch die sein, über die IHR nochmal reden wollt: Hast du eine Buchempfehlung, dann kannst du über das Kontaktformular ein Buch einreichen, über das wir nochmal reden sollten.
Nicole Schumacher: Der schwarze Mond (Janna & Miriam)
Omri Boehm: Israel – eine Utopie (Johannes)
Franziska Grillmeyer: Die Insel. Ein Bericht vom Ausnahmezustand an den Rändern Europas. C.H. Beck 2023. (Gudrun O.)
Alina Bronsky: Scherbenpark (Ingo)
Sarah Sprinz: Dunbridge Acadamy – Anywhere (Selina)
Sarah Sprinz: Infinity Falling (Selina)
Ronya Othmann: Vierundsiebzig (Anonym)
Helga Haug: All right. Good Night. Roman. Rowohlt 2023. (Fritzi F.)
Peggy Mädler, Annett Gröschner, Wenke Seemann: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat (Anonym)
Stanislaw Assejew: Heller Weg, Donezk (Soca)
Daniel Kehlmann: Ruhm (Lilli & Lara)
Kaleb Erdmann: wir sind pioniere (Pia)
Toni Morrison: Beloved (Esther)
Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt (Konrad)
Mary Renault: The Last of the Wine (Freddie)
Josefine Soppa: Mirmar (Zoë)
Martin Piekar: livestream & leichen (Kai)
Susan Choi: Vertrauensübung (Josephine)
Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge (Lea)
Annette Mertens: Annas Blut (Ery)
Colson Whitehead: The Nickel Boys (Anja)
Carolin Emcke: Gegen den Hass (Katharina)
Virginia Woolf und Vita Sackville-West: Love Letters (Jorë und Hannah)
Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Amelie)
Tarjei Vesaas: Die Vögel (Roman)
Hengameh Yaghoobifarah: Das Ministerium der Träume (Nastassja)
Hanna Kiel: Die Schlacht um den Hügel (Dietlind)
Miku Sophie Kühmel: Triskele (Kai)
Swetlana Alexijewitsch: Secondhand-Zeit (Wassiliew)
Odile Kennel: Irgendwas Dazwischen (Martin)
Kazuo Ishiguro: Never let me go (Anonym)
Ilija Matusko: Verdunstung in der Randzone (Lena)
Das Werk von Charlotte Delbo. (Sebastian K.)
Anne Weber: Bannmeilen (Lena)
Inge Merkel: Das große Spektakel (Karin)
Philipp Peymann: Deutsche Lebenslügen (M. L.)
Caroline Wahl: 22 Bahnen (Anonym)
Stig Dagerman: Gebranntes Kind (Thea)
Anne Boyer: Die Unsterblichen (Paula)
Sabine Bohlmann: Frau Honig (Svea)
Yade Yasmin Önder: wir wissen wir könnten und fallen synchron (Henrike)
Iris Leister: Schmerzgewitter meiner Seele (C.E.)
Lest Julio Cortazàr – dringend! (Kai)
Boris Poplawski: Apoll Besobrasow (F.F.)
Sylvia Plath: Die Glasglocke (Anonym)
Julius von Voß: Berlin im Jahre 1924 (Tristan)
J.M. Coetzee: Der Pole (Anonym)
Christian Enzensberger: Größerer Versuch über den Schmutz. Hanser Verlag 2011. (Sebastian G.)
Alessandro d‘Avenia: Ciò che Inferno non è (Alexandra)
Morton Rhue: Die Welle (Anonym)
Huschke Mau: Entmenschlicht. Warum wir Prostitution abschaffen müssen (Soca)
Michael Stavarič: Das Phantom (Romi)
Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister (Anonym)
Dominik Jell: Mortalis (Mads)
Clemens Meyer: Die Projektoren (Oliver)
Kai Gutacker: Nacht auf die Handfläche (Romina)
Omri Boehm: Radikaler Universalismus (Astrid)
Cornelia Funke: Herr der Diebe (Thea)
Indonesian literature (Bettina & Ibru)
Gaea Schoeters: Trophäe (Anonym)
Octavia Butler: kindred / Urusla le Guin: The Dispossessed (Sven)
Tove Ditlevsen: Kindheit (Anonym)
Romina Nikolić: Unterholz (Martin)
Katharina Mevissen: Mutters Stimmbruch (Esther)
Stephen King: Der dunkle Turm (Anett)
Necati Öziri: Vatermal (Anonym)
Hans Fallada: Wolf unter Wölfen (Pierre, dadurch mit 13 zum Lesen gekommen)
Rosmarie Waldrop: Ins Abstrakte treiben (Zoë)
Senthuran Varatharajah: Rot (Hunger) (Martin)
Fatma Aydemir: Djinns (Seynabou Sonko)
Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Anonym)
Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere (Emma)
Juma Kliebenstein: Die schlimmste Klasse der Welt 2: Rette sich wer kann (Alexandra)
Luca Mael Milsch: 7 Sekunden Luft (Anonym)
Kevin Powers: Die Sonne war der ganze Himmel (F. Georgis)
Richard McGuire: Hier. Graphic Novel. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner. DuMont Buchverlag 2014. (Timea T.)
Colleen Hoover: Nur noch ein einziges Mal (Anonym)
Hanya Yanagihara: A little life (Mara)
Franz Friedrich: Die Passagierin (Anonym)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Dirk Oschmann: Ostdeutschland, eine westdeutsche Erfindung (Leonie)
Caroline Criado-Perrez: Unsichtbare Frauen (Jonë)
Lest: Jens Beckert, Jürgen Renn, Bruno Latour (Anonym)
Charlotte Werndt: Brustkasten (Anonym)
Heidi Furre: Macht (Anonym)
Heiner Müller: Der amerikanische Leviathan (Anonym)
Emmanuel Carrèrre: Yoga (Anonym)
Rutger Bregmann: Im Grunde gut & Utopien für Realisten (Josephine)
Zülfü Livaneli: Der Fischer und der Sohn. Klett-Cotta 2023. (Marion W.)
Tarjei Vesaas: Der Keim (Ellen)
Andreas Izquierdo: Schatten der Welt (C.H.)
Kate Davies: Die unglaubliche Tortengeschichte (Adam)
Dora Kaprálová: Inseln (Anonym)
Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse (Ery)
Edo Popović: Das Leben: es lebe! (Anonym)
Bücher von Emma Flint (Emma)
Thomas Galli: Weggesperrt. Warum Gefängnisse niemandem nützen (Anonym)
Boleslaw Prus: Die Puppen (R.)
Vögelzug (Aurelie)
Volter Kilpi: Im Saal von Alastalo. Aus dem Finnischen übersetzt von Stefan Moster. Mare Verlag 2021. (Timea T.)

Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht

Welche Bücher Verzweiflung und Zuversicht für einen ausdrücken oder auch, welche Bücher einem in diesen Zuständen entsprechen, ist höchst individuell. Darum haben wir die Café lit-Community gebeten, uns ihre Buchempfehlungen für Verzweiflung und Zuversicht zu schicken. Daraus entstanden ist die „Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht“. Zugegeben, wir waren auch einfach neugierig auf die Titel, die Ihr nennt. Und dankbar für weitere Buchtipps, die wir uns gegenseitig schenken.
Barbi Markovi?: Stehlen, Schimpfen, Spielen.
Tomer Dotan Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel. Leben in Deutschland.
Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Deutsch von Hermann Stiehl.
Ingeborg Bachmann: Simultan. Erzählungen.
Kamila Shamsie: Hausbrand. Roman. Deutsch von Nikolaus Hansen.
Jessica Au: Cold Enough for Snow. Novel.
Inger Christensen: alphabet. Gedicht. Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
E. M. Cioran: Auf den Gipfeln der Verzweiflung. Deutsch von Ferdinand Leopold.
Christa Wolf: Sommerstück.
Amélie Nothomb: Psychopompos. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große.
Serhij Zhadan: Chronik des eigenen Atems. 50 und 1 Gedicht. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe.
Roskva Koritzinsky: Keine Heiligen. Kurzgeschichten. Deutsch von Andreas Donat.
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt.
Emily Marie Lara: Nowwhere Heart Land. Roman.
Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer.
Raphaëlle Red: Adikou. Roman.
Danny Ramadan: Nebelhorn-Echos. Roman. Aus dem Englischen von Michael Ebmeyer.
Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter. Stories.
Kenzaburô Ôe: Der stumme Schrei. Roman. Deutsch von Ingrid und Rainer Rönsch.
Peter Bichsel: Über Gott und die Welt. Texte zur Religion.
Lütfiye Güzel: hadi hugs. selbstgespräch.
Ali Smith: Herbst, Winter, Frühling & Sommer. Romane. Aus dem Englischen von Silvia Morawitz.
Robert Wolfgang Segel: Ein Schaben. Roman.
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. Roman. Deutsch von Barbara Schaden.
Abdalrahman Alqalaq: Übergangsritus. Gedichte und Prosa.
Syliva Plath: Die Glasglocke. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Reinhard Kaiser.
Vladimir Nabokov: Pnin. Roman. Aus dem Englischen von Dieter E. Zimmer.
Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die Söhne.
Benjamin Baumann: Kollateralschädel. Ein Gedicht zu später Stunde.
Hanna Engelmeier: Trost.
Heike Geißler: Verzweiflungen. Essay.
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman.
Rebecca Solnit: Umwege. Essays für schwieriges Terrain. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger.
Barbara Yelin: Emmi Arbel. Die Farbe der Erinnerung. Graphic Novel.
Julia Weber: Die Vermengung. Roman.
Judith Hermann: Sommerhaus, später. Erzählungen.
Michael Ende: Momo. Roman.
Worte in finsteren Zeiten. Anthologie, hrsg. v. Oliver Vogel, Sophie von Heppe, Maren Bauer, Michael Reinfarth.
Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Roman. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner.
Becky Chambers: Ein Psalm für die wild Schweifenden & Ein Gebet für die achtsam Schreitenden.
E. M. Forster: Howards End. Novel.
Holm-Uwe Burgemann: Neue Erschöpfungsgeschichten.
Fatima Farheen Mirza: Worauf wir hoffen. Roman. Aus dem Amerikanischen von Sabine Hübner.
Eleltraud Eckert: Jahr ohne Frühling. Gedichte und Briefe.
Slata Roschal: Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Gedichte und Prosa.
Tanja Maljartschuk: Hier ist immer Gewalt, hier ist immer Kampf. Klagenfurter Rede zur Literatur.
Thien Tran: fieldings. Gedichte
Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang.
Marie T. Martin: Der Winter dauerte 24 Jahre. Werke und Nachlass.
Ingeborg Bachmann: Malina. Roman.
Natasha Brown: Von allgemeiner Gültigkeit. Roman. Aus dem Englischen von Eva Bonné.
Simon Strauß: Sieben Nächte.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird. Reden.
Clemens J. Setz: Das Buch zum Film.
Mirjam Zadoff: Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.
Margrit Baur: Überleben: Eine unsystematische Ermittlung gegen die Not aller Tage.
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann. Roman.
Lily Shehady, Sarah Sassoon & Sandra Gugi?: The Inbetween/Das Dazwischen.
Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle.
Alle Bücher von Terry Pratchett.
Daniela Chmelik: Die Bärin. Roman.
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay. Roman.
Rickey Laurentiis: Death of the First Idea. Poems.
Franz Kafka: Der Prozeß. Roman.
Michèle Yves Pauty: Familienkörper. Roman.
Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Nancy Hünger: Vier Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.
Juli Zeh, Simon Urban: Zwischen Welten. Roman.
Mahssa Behdjatpour: Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht. Ein autoethnografischer Bericht.
Matt Haig: Mitternachtsbibliothek. Roman. Deutsch von Sabine Hübner.
Ruth-Maria Thomas: Wie ich frau bin.
Terézia Mora: Das Ungeheuer. Roman.
Stig Dagerman: Gebranntes Kind. Roman. Aus dem Schwedischen von Paul Berf.
Roger Willemsen: Momentum.
Lukas Bärfuss: Hagard. Roman.
Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unseren Rücken zu.
trotzdem sprechen. Hrsg. v. Lena Gorelik, Miryam Schellbach, Mirjam Zadoff.
Adalbert Stifter: Abdias. Novelle.