Leseleben

Ein Leseleben ist die Verbindung zu den Buchbezirken, in denen die Buchpersonen leben. Wir Leser*innen ermöglichen ihnen mit unserer Vorstellungskraft die Existenz. Die Buchpersonen wiederum beeinflussen unser Leben auch jenseits des Lesens mit ihren Geschichten. In dieser Rubrik haben wir unsere Gäste nach ihren ganz persönlichen Geschichten befragt.
Jonë
Svetlana
Jörn
Camila
Astrid
Ute
Svenja
Lina
Trailer
Lea
Zoe
Ronen
Sophia
Roman
Nivedita
Nils
Necati
Nastassja
Moshtari
Merve
Mehrdad
Maxim
Maria
Katharina
Jaqueline
Insa
Emre
Elisa
Carolin

Bücher, über die Ihr nochmal reden wollt…

Café lit geht es um Bücher, die im Sinn bleiben und zu denken aufgeben. Darum müssen es keine Neuerscheinungen sein. Es geht uns um Bücher, über die wir nochmal reden wollen, weil noch nicht alles zu ihnen gesagt wurde oder sie eine neue Aktualität bekommen. Solche Bücher können auch die sein, über die IHR nochmal reden wollt: Hast du eine Buchempfehlung, dann kannst du über das Kontaktformular ein Buch einreichen, über das wir nochmal reden sollten.
Nicole Schumacher: Der schwarze Mond (Janna & Miriam)
Fatma Aydemir: Djinns (Seynabou Sonko)
Bernhard Schlink: Das späte Leben (Marilies)
Volter Kilpi: Im Saal von Alastalo. Aus dem Finnischen übersetzt von Stefan Moster. Mare Verlag 2021. (Timea T.)
Juma Kliebenstein: Die schlimmste Klasse der Welt 2: Rette sich wer kann (Alexandra)
Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Anonym)
Miron Bialoszevski: nur das was war (Aaron)
Stephen King: Der dunkle Turm (Anett)
Teresa Bücker: Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit (Christina)
Kevin Powers: Die Sonne war der ganze Himmel (F. Georgis)
Rick Riordan: Percy Jackson (Leonie & Lara)
Alessandro d‘Avenia: Ciò che Inferno non è (Alexandra)
Şeyda Kurt: Radikale Zärtlichkeit (Ramona)
Eva Reisinger: Männer töten (Juliane)
Vögelzug (Aurelie)
Jennifer Nansubuga Makumbi: Die erste Frau (Selma)
Michael Stavarič: Das Phantom (Romi)
Ronya Othmann: Vierundsiebzig (Anonym)
Sabine Bohlmann: Frau Honig (Svea)
Marlene Streeruwitz: Handbuch für die Liebe (Oliver)
Irene Vallejo: Papyrus. Die Geschichte der Welt in Büchern. Diogenes 2022. (Gudrun O.)
Necati Öziri: Vatermal (Anonym)
Dirk Oschmann: Ostdeutschland, eine westdeutsche Erfindung (Leonie)
Holly Goldberg Sloan: Glück ist eine Gleichung mit 7 (Lena)
Virginia Woolf und Vita Sackville-West: Love Letters (Jorë und Hannah)
Kate Davies: Die unglaubliche Tortengeschichte (Adam)
Peter Flamm: Ich? (Julia)
Boris Poplawski: Apoll Besobrasow (F.F.)
Hanna Kiel: Die Schlacht um den Hügel (Dietlind)
Hans Fallada: Wolf unter Wölfen (Pierre, dadurch mit 13 zum Lesen gekommen)
Carolin Emcke: Gegen den Hass (Katharina)
Odile Kennel: Irgendwas Dazwischen (Martin)
Heiner Müller: Der amerikanische Leviathan (Anonym)
Tarjei Vesaas: Der Keim (Ellen)
Romina Nikolić: Unterholz (Martin)
Philipp Peymann: Deutsche Lebenslügen (M. L.)
Sarah Sprinz: Dunbridge Acadamy – Anywhere (Selina)
Octavia Butler: kindred / Urusla le Guin: The Dispossessed (Sven)
Anselm Neft: Die bessere Geschichte (Larissa)
Das kleine böse Buch (Kim)
Iris Leister: Schmerzgewitter meiner Seele (C.E.)
Caroline Criado-Perrez: Unsichtbare Frauen (Jonë)
Joseph Ponthus: Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik (Angela)
Daniel Kehlmann: Ruhm (Lilli & Lara)
Franziska Gänsler: Wie Inseln im Licht (Anonym)
Alles von Jane Gardam, z.B. Harry & Bell (TG)
Stanislaw Assejew: Heller Weg, Donezk (Soca)
Annette Mertens: Annas Blut (Ery)
Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken (Anonym)
Martin Kordić: Jahre mit Martha (Anonym)
Colleen Hoover: Nur noch ein einziges Mal (Anonym)
Rutger Bregmann: Im Grunde gut & Utopien für Realisten (Josephine)
Emmanuel Carrèrre: Yoga (Anonym)
Franz Friedrich: Die Passagierin (Anonym)
Stefan Zweig: Die Welt von gestern (Daniel)
Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge (Lea)
Clemens Meyer: Die Projektoren (Oliver)
Michael Ende: Momo (Anonym)
Fredi Thiele: Daseyn (Zoë)
Hengameh Yaghoobifarah: Das Ministerium der Träume (Nastassja)
Christian Enzensberger: Größerer Versuch über den Schmutz. Hanser Verlag 2011. (Sebastian G.)
Caroline Bernard: Frida Kahlo und die Farbe des Lebens (Sylvia)
Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (Elisabetta)
Rosmarie Waldrop: Ins Abstrakte treiben (Zoë)
Cornelia Funke: Herr der Diebe (Thea)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt (Konrad)
Anne Weber: Bannmeilen (Lena)
Ocean Vuong: Time is a mother (Martin)
Laura Lichtblau: Sund (Anonym)
Ewald Arenz: Liebe an miesen Tagen (C.H.)
Helga Haug: All right. Good Night. Roman. Rowohlt 2023. (Fritzi F.)
Swetlana Alexijewitsch: Secondhand-Zeit (Wassiliew)
Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo (Anonym)
Alina Bronsky: Scherbenpark (Ingo)
Thomas Galli: Weggesperrt. Warum Gefängnisse niemandem nützen (Anonym)
Ilija Matusko: Verdunstung in der Randzone (Lena)
Dominik Jell: Mortalis (Mads)
Elana Dykewomon: Sarahs Töchter (Elisabetta, Verena, Kim)
Claire Keegan: Das dritte Licht (Marion)
Susan Choi: Vertrauensübung (Josephine)
John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt (U.S.)
Senthuran Varatharajah: Rot (Hunger) (Martin)
Das Werk von Charlotte Delbo. (Sebastian K.)
George Saunders: Lincoln im Bardo (Michael)
Heidi Furre: Macht (Anonym)
Dora Kaprálová: Inseln (Anonym)
In den Himmel schauen, hrsg. v. Clara Paul (Ades A.)
Shannon Messenger: Keepers of the Lost Cities (Anonym)
Andreas Izquierdo: Schatten der Welt (C.H.)
Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Amelie)
Banana Yoshimoto: Kitchen (Selma)
Huschke Mau: Entmenschlicht. Warum wir Prostitution abschaffen müssen (Soca)
Lest Julio Cortazàr – dringend! (Kai)
Charlotte Werndt: Brustkasten (Anonym)
Bücher von Emma Flint (Emma)
Toni Morrison: Beloved (Esther)
Omri Boehm: Israel – eine Utopie (Johannes)
Szczepan Twardoch: Kälte (Lavinia)
Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow (Ruth)

Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht

Welche Bücher Verzweiflung und Zuversicht für einen ausdrücken oder auch, welche Bücher einem in diesen Zuständen entsprechen, ist höchst individuell. Darum haben wir die Café lit-Community gebeten, uns ihre Buchempfehlungen für Verzweiflung und Zuversicht zu schicken. Daraus entstanden ist die „Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht“. Zugegeben, wir waren auch einfach neugierig auf die Titel, die Ihr nennt. Und dankbar für weitere Buchtipps, die wir uns gegenseitig schenken.
Michael Ende: Momo. Roman.
Worte in finsteren Zeiten. Anthologie, hrsg. v. Oliver Vogel, Sophie von Heppe, Maren Bauer, Michael Reinfarth.
Lukas Bärfuss: Hagard. Roman.
Stig Dagerman: Gebranntes Kind. Roman. Aus dem Schwedischen von Paul Berf.
Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang.
Roger Willemsen: Momentum.
Simon Strauß: Sieben Nächte.
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay. Roman.
Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Roman. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner.
Serhij Zhadan: Chronik des eigenen Atems. 50 und 1 Gedicht. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe.
Alle Bücher von Terry Pratchett.
Nancy Hünger: Vier Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.
Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter. Stories.
Terézia Mora: Das Ungeheuer. Roman.
Ingeborg Bachmann: Malina. Roman.
Rickey Laurentiis: Death of the First Idea. Poems.
Amélie Nothomb: Psychopompos. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große.
Judith Hermann: Sommerhaus, später. Erzählungen.
Peter Bichsel: Über Gott und die Welt. Texte zur Religion.
Tanja Maljartschuk: Hier ist immer Gewalt, hier ist immer Kampf. Klagenfurter Rede zur Literatur.
Natasha Brown: Von allgemeiner Gültigkeit. Roman. Aus dem Englischen von Eva Bonné.
Daniela Chmelik: Die Bärin. Roman.
Robert Wolfgang Segel: Ein Schaben. Roman.
trotzdem sprechen. Hrsg. v. Lena Gorelik, Miryam Schellbach, Mirjam Zadoff.
Adalbert Stifter: Abdias. Novelle.
Mirjam Zadoff: Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.
Ingeborg Bachmann: Simultan. Erzählungen.
Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle.
Abdalrahman Alqalaq: Übergangsritus. Gedichte und Prosa.
Holm-Uwe Burgemann: Neue Erschöpfungsgeschichten.
Becky Chambers: Ein Psalm für die wild Schweifenden & Ein Gebet für die achtsam Schreitenden.
Juli Zeh, Simon Urban: Zwischen Welten. Roman.
Thien Tran: fieldings. Gedichte
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt.
Ruth-Maria Thomas: Wie ich frau bin.
Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die Söhne.
E. M. Forster: Howards End. Novel.
Inger Christensen: alphabet. Gedicht. Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
Michèle Yves Pauty: Familienkörper. Roman.
E. M. Cioran: Auf den Gipfeln der Verzweiflung. Deutsch von Ferdinand Leopold.
Benjamin Baumann: Kollateralschädel. Ein Gedicht zu später Stunde.
Slata Roschal: Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Gedichte und Prosa.
Barbi Markovi?: Stehlen, Schimpfen, Spielen.
Matt Haig: Mitternachtsbibliothek. Roman. Deutsch von Sabine Hübner.
Raphaëlle Red: Adikou. Roman.
Christa Wolf: Sommerstück.
Lütfiye Güzel: hadi hugs. selbstgespräch.
Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unseren Rücken zu.
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. Roman. Deutsch von Barbara Schaden.
Eleltraud Eckert: Jahr ohne Frühling. Gedichte und Briefe.
Hanna Engelmeier: Trost.
Lily Shehady, Sarah Sassoon & Sandra Gugi?: The Inbetween/Das Dazwischen.
Barbara Yelin: Emmi Arbel. Die Farbe der Erinnerung. Graphic Novel.
Mahssa Behdjatpour: Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht. Ein autoethnografischer Bericht.
Julia Weber: Die Vermengung. Roman.
Heike Geißler: Verzweiflungen. Essay.
Jessica Au: Cold Enough for Snow. Novel.
Vladimir Nabokov: Pnin. Roman. Aus dem Englischen von Dieter E. Zimmer.
Marie T. Martin: Der Winter dauerte 24 Jahre. Werke und Nachlass.
Emily Marie Lara: Nowwhere Heart Land. Roman.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Deutsch von Hermann Stiehl.
Margrit Baur: Überleben: Eine unsystematische Ermittlung gegen die Not aller Tage.
Rebecca Solnit: Umwege. Essays für schwieriges Terrain. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger.
Fatima Farheen Mirza: Worauf wir hoffen. Roman. Aus dem Amerikanischen von Sabine Hübner.
Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Roskva Koritzinsky: Keine Heiligen. Kurzgeschichten. Deutsch von Andreas Donat.
Syliva Plath: Die Glasglocke. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Reinhard Kaiser.
Danny Ramadan: Nebelhorn-Echos. Roman. Aus dem Englischen von Michael Ebmeyer.
Franz Kafka: Der Prozeß. Roman.
Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer.
Clemens J. Setz: Das Buch zum Film.
Tomer Dotan Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel. Leben in Deutschland.
Kenzaburô Ôe: Der stumme Schrei. Roman. Deutsch von Ingrid und Rainer Rönsch.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird. Reden.
Ali Smith: Herbst, Winter, Frühling & Sommer. Romane. Aus dem Englischen von Silvia Morawitz.
Kamila Shamsie: Hausbrand. Roman. Deutsch von Nikolaus Hansen.
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann. Roman.
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman.
Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman.