Leseleben

Ein Leseleben ist die Verbindung zu den Buchbezirken, in denen die Buchpersonen leben. Wir Leser*innen ermöglichen ihnen mit unserer Vorstellungskraft die Existenz. Die Buchpersonen wiederum beeinflussen unser Leben auch jenseits des Lesens mit ihren Geschichten. In dieser Rubrik haben wir unsere Gäste nach ihren ganz persönlichen Geschichten befragt.
Jonë
Svetlana
Jörn
Camila
Astrid
Ute
Svenja
Lina
Trailer
Lea
Zoe
Ronen
Sophia
Roman
Nivedita
Nils
Necati
Nastassja
Moshtari
Merve
Mehrdad
Maxim
Maria
Katharina
Jaqueline
Insa
Emre
Elisa
Carolin

Bücher, über die Ihr nochmal reden wollt…

Café lit geht es um Bücher, die im Sinn bleiben und zu denken aufgeben. Darum müssen es keine Neuerscheinungen sein. Es geht uns um Bücher, über die wir nochmal reden wollen, weil noch nicht alles zu ihnen gesagt wurde oder sie eine neue Aktualität bekommen. Solche Bücher können auch die sein, über die IHR nochmal reden wollt: Hast du eine Buchempfehlung, dann kannst du über das Kontaktformular ein Buch einreichen, über das wir nochmal reden sollten.
Virginia Woolf und Vita Sackville-West: Love Letters (Jorë und Hannah)
Martin Piekar: livestream & leichen (Kai)
Peggy Mädler, Annett Gröschner, Wenke Seemann: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat (Anonym)
Hengameh Yaghoobifarah: Das Ministerium der Träume (Nastassja)
Michael Ende: Momo (Anonym)
Franziska Grillmeyer: Die Insel. Ein Bericht vom Ausnahmezustand an den Rändern Europas. C.H. Beck 2023. (Gudrun O.)
Boleslaw Prus: Die Puppen (R.)
Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Anonym)
Caroline Wahl: 22 Bahnen (Anonym)
Franz Friedrich: Die Passagierin (Anonym)
Kevin Powers: Die Sonne war der ganze Himmel (F. Georgis)
Julius von Voß: Berlin im Jahre 1924 (Tristan)
Das kleine böse Buch (Kim)
Carolin Emcke: Gegen den Hass (Katharina)
Sarah Sprinz: Infinity Falling (Selina)
Cornelia Funke: Herr der Diebe (Thea)
Dirk Oschmann: Ostdeutschland, eine westdeutsche Erfindung (Leonie)
Lest: Jens Beckert, Jürgen Renn, Bruno Latour (Anonym)
Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Amelie)
Necati Öziri: Vatermal (Anonym)
Thomas Galli: Weggesperrt. Warum Gefängnisse niemandem nützen (Anonym)
Annette Mertens: Annas Blut (Ery)
Jo Frank: Gewalt (Martin)
Nicole Schumacher: Der schwarze Mond (Janna & Miriam)
Irene Vallejo: Papyrus. Die Geschichte der Welt in Büchern. Diogenes 2022. (Gudrun O.)
Omri Boehm: Radikaler Universalismus (Astrid)
Edo Popović: Das Leben: es lebe! (Anonym)
Sue Goyette: Ozean (Kai)
Teresa Bücker: Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit (Christina)
George Saunders: Lincoln im Bardo (Michael)
Şeyda Kurt: Radikale Zärtlichkeit (Ramona)
Stefan Zweig: Die Welt von gestern (Daniel)
Alessandro d‘Avenia: Ciò che Inferno non è (Alexandra)
Anne Weber: Bannmeilen (Lena)
Morton Rhue: Die Welle (Anonym)
Juma Kliebenstein: Die schlimmste Klasse der Welt 2: Rette sich wer kann (Alexandra)
Kazuo Ishiguro: Never let me go (Anonym)
Jane Austen: Stolz und Vorurteil (Lisa)
Alles von Natalia Ginzburg, z. B. Familienlexikon (Peter)
Heiner Müller: Der amerikanische Leviathan (Anonym)
Caroline Wahl: 22 Bahnen (Anonym)
Ronya Othmann: Vierundsiebzig (Anonym)
Emmanuel Carrèrre: Yoga (Anonym)
Huschke Mau: Entmenschlicht. Warum wir Prostitution abschaffen müssen (Soca)
Colleen Hoover: Nur noch ein einziges Mal (Anonym)
Romina Nikolić: Unterholz (Martin)
Peter Flamm: Ich? (Julia)
Dora Kaprálová: Inseln (Anonym)
Charlotte Werndt: Brustkasten (Anonym)
Bernhard Schlink: Das späte Leben (Marilies)
Senthuran Varatharajah: Rot (Hunger) (Martin)
Kübra Gümüşay: Sprache & Sein (T.N.)
Anselm Neft: Die bessere Geschichte (Larissa)
Claire Keegan: Das dritte Licht (Marion)
Marlene Streeruwitz: Handbuch für die Liebe (Oliver)
Hanna Kiel: Die Schlacht um den Hügel (Dietlind)
Tarjei Vesaas: Der Keim (Ellen)
Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt (Konrad)
Yade Yasmin Önder: wir wissen wir könnten und fallen synchron (Henrike)
Kaleb Erdmann: wir sind pioniere (Pia)
Kai Gutacker: Nacht auf die Handfläche (Romina)
Michael Stavarič: Das Phantom (Romi)
Gaea Schoeters: Trophäe (Anonym)
Shannon Messenger: Keepers of the Lost Cities (Anonym)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Katharina Mevissen: Mutters Stimmbruch (Esther)
Hanya Yanagihara: A little life (Mara)
Fatma Aydemir: Djinns (Seynabou Sonko)
Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse (Ery)
Luca Mael Milsch: 7 Sekunden Luft (Anonym)
Hans Fallada: Wolf unter Wölfen (Pierre, dadurch mit 13 zum Lesen gekommen)
Laura Lichtblau: Sund (Anonym)
Colson Whitehead: The Nickel Boys (Anja)
Inge Merkel: Das große Spektakel (Karin)
Rosmarie Waldrop: Ins Abstrakte treiben (Zoë)
Mary Renault: The Last of the Wine (Freddie)
Ewald Arenz: Liebe an miesen Tagen (C.H.)
Sarah Sprinz: Dunbridge Acadamy – Anywhere (Selina)
Zülfü Livaneli: Der Fischer und der Sohn. Klett-Cotta 2023. (Marion W.)
Tarjei Vesaas: Die Vögel (Roman)
Odile Kennel: Irgendwas Dazwischen (Martin)
Miron Bialoszevski: nur das was war (Aaron)
Lest Julio Cortazàr – dringend! (Kai)
Vögelzug (Aurelie)
Stig Dagerman: Gebranntes Kind (Thea)
Elana Dykewomon: Sarahs Töchter (Elisabetta, Verena, Kim)
Eva Reisinger: Männer töten (Juliane)
Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo (Anonym)
Ilija Matusko: Verdunstung in der Randzone (Lena)
Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (Elisabetta)
Daniel Kehlmann: Ruhm (Lilli & Lara)
Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere (Emma)
In den Himmel schauen, hrsg. v. Clara Paul (Ades A.)
Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow (Ruth)
Christian Enzensberger: Größerer Versuch über den Schmutz. Hanser Verlag 2011. (Sebastian G.)
Heidi Furre: Macht (Anonym)
Tove Ditlevsen: Kindheit (Anonym)
Susan Choi: Vertrauensübung (Josephine)
Szczepan Twardoch: Kälte (Lavinia)
Caroline Criado-Perrez: Unsichtbare Frauen (Jonë)

Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht

Welche Bücher Verzweiflung und Zuversicht für einen ausdrücken oder auch, welche Bücher einem in diesen Zuständen entsprechen, ist höchst individuell. Darum haben wir die Café lit-Community gebeten, uns ihre Buchempfehlungen für Verzweiflung und Zuversicht zu schicken. Daraus entstanden ist die „Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht“. Zugegeben, wir waren auch einfach neugierig auf die Titel, die Ihr nennt. Und dankbar für weitere Buchtipps, die wir uns gegenseitig schenken.
Vladimir Nabokov: Pnin. Roman. Aus dem Englischen von Dieter E. Zimmer.
Thien Tran: fieldings. Gedichte
Franz Kafka: Der Prozeß. Roman.
Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman.
Worte in finsteren Zeiten. Anthologie, hrsg. v. Oliver Vogel, Sophie von Heppe, Maren Bauer, Michael Reinfarth.
Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter. Stories.
Fatima Farheen Mirza: Worauf wir hoffen. Roman. Aus dem Amerikanischen von Sabine Hübner.
Jessica Au: Cold Enough for Snow. Novel.
Daniela Chmelik: Die Bärin. Roman.
Adalbert Stifter: Abdias. Novelle.
Juli Zeh, Simon Urban: Zwischen Welten. Roman.
Rickey Laurentiis: Death of the First Idea. Poems.
Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Roman. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner.
Christa Wolf: Sommerstück.
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. Roman. Deutsch von Barbara Schaden.
Stig Dagerman: Gebranntes Kind. Roman. Aus dem Schwedischen von Paul Berf.
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay. Roman.
Michael Ende: Momo. Roman.
E. M. Cioran: Auf den Gipfeln der Verzweiflung. Deutsch von Ferdinand Leopold.
Matt Haig: Mitternachtsbibliothek. Roman. Deutsch von Sabine Hübner.
Michèle Yves Pauty: Familienkörper. Roman.
Raphaëlle Red: Adikou. Roman.
Heike Geißler: Verzweiflungen. Essay.
Hanna Engelmeier: Trost.
Becky Chambers: Ein Psalm für die wild Schweifenden & Ein Gebet für die achtsam Schreitenden.
Tanja Maljartschuk: Hier ist immer Gewalt, hier ist immer Kampf. Klagenfurter Rede zur Literatur.
Holm-Uwe Burgemann: Neue Erschöpfungsgeschichten.
Marie T. Martin: Der Winter dauerte 24 Jahre. Werke und Nachlass.
Clemens J. Setz: Das Buch zum Film.
Julia Weber: Die Vermengung. Roman.
Lily Shehady, Sarah Sassoon & Sandra Gugi?: The Inbetween/Das Dazwischen.
Eleltraud Eckert: Jahr ohne Frühling. Gedichte und Briefe.
Kamila Shamsie: Hausbrand. Roman. Deutsch von Nikolaus Hansen.
Rebecca Solnit: Umwege. Essays für schwieriges Terrain. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger.
Serhij Zhadan: Chronik des eigenen Atems. 50 und 1 Gedicht. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe.
Abdalrahman Alqalaq: Übergangsritus. Gedichte und Prosa.
Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die Söhne.
Barbi Markovi?: Stehlen, Schimpfen, Spielen.
Inger Christensen: alphabet. Gedicht. Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
Lütfiye Güzel: hadi hugs. selbstgespräch.
Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unseren Rücken zu.
Natasha Brown: Von allgemeiner Gültigkeit. Roman. Aus dem Englischen von Eva Bonné.
Tomer Dotan Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel. Leben in Deutschland.
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann. Roman.
Alle Bücher von Terry Pratchett.
Terézia Mora: Das Ungeheuer. Roman.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Deutsch von Hermann Stiehl.
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt.
Barbara Yelin: Emmi Arbel. Die Farbe der Erinnerung. Graphic Novel.
Roskva Koritzinsky: Keine Heiligen. Kurzgeschichten. Deutsch von Andreas Donat.
Mirjam Zadoff: Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman.
Kenzaburô Ôe: Der stumme Schrei. Roman. Deutsch von Ingrid und Rainer Rönsch.
Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle.
Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Simon Strauß: Sieben Nächte.
Ruth-Maria Thomas: Wie ich frau bin.
Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang.
Margrit Baur: Überleben: Eine unsystematische Ermittlung gegen die Not aller Tage.
Emily Marie Lara: Nowwhere Heart Land. Roman.
Syliva Plath: Die Glasglocke. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Reinhard Kaiser.
Ingeborg Bachmann: Malina. Roman.
Ali Smith: Herbst, Winter, Frühling & Sommer. Romane. Aus dem Englischen von Silvia Morawitz.
Nancy Hünger: Vier Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.
Judith Hermann: Sommerhaus, später. Erzählungen.
Peter Bichsel: Über Gott und die Welt. Texte zur Religion.
Benjamin Baumann: Kollateralschädel. Ein Gedicht zu später Stunde.
Roger Willemsen: Momentum.
trotzdem sprechen. Hrsg. v. Lena Gorelik, Miryam Schellbach, Mirjam Zadoff.
Ingeborg Bachmann: Simultan. Erzählungen.
Amélie Nothomb: Psychopompos. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große.
Danny Ramadan: Nebelhorn-Echos. Roman. Aus dem Englischen von Michael Ebmeyer.
E. M. Forster: Howards End. Novel.
Slata Roschal: Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Gedichte und Prosa.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird. Reden.
Mahssa Behdjatpour: Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht. Ein autoethnografischer Bericht.
Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer.
Lukas Bärfuss: Hagard. Roman.
Robert Wolfgang Segel: Ein Schaben. Roman.