Leseleben

Ein Leseleben ist die Verbindung zu den Buchbezirken, in denen die Buchpersonen leben. Wir Leser*innen ermöglichen ihnen mit unserer Vorstellungskraft die Existenz. Die Buchpersonen wiederum beeinflussen unser Leben auch jenseits des Lesens mit ihren Geschichten. In dieser Rubrik haben wir unsere Gäste nach ihren ganz persönlichen Geschichten befragt.
Jonë
Svetlana
Jörn
Camila
Astrid
Ute
Svenja
Lina
Trailer
Lea
Zoe
Ronen
Sophia
Roman
Nivedita
Nils
Necati
Nastassja
Moshtari
Merve
Mehrdad
Maxim
Maria
Katharina
Jaqueline
Insa
Emre
Elisa
Carolin

Bücher, über die Ihr nochmal reden wollt…

Café lit geht es um Bücher, die im Sinn bleiben und zu denken aufgeben. Darum müssen es keine Neuerscheinungen sein. Es geht uns um Bücher, über die wir nochmal reden wollen, weil noch nicht alles zu ihnen gesagt wurde oder sie eine neue Aktualität bekommen. Solche Bücher können auch die sein, über die IHR nochmal reden wollt: Hast du eine Buchempfehlung, dann kannst du über das Kontaktformular ein Buch einreichen, über das wir nochmal reden sollten.
Fredi Thiele: Daseyn (Zoë)
Lütfiye Güzel: L-Abla (Martin)
Josefine Soppa: Mirmar (Zoë)
Inge Merkel: Das große Spektakel (Karin)
Colson Whitehead: The Nickel Boys (Anja)
Lest Julio Cortazàr – dringend! (Kai)
Indonesian literature (Bettina & Ibru)
Sarah Sprinz: Infinity Falling (Selina)
Helga Haug: All right. Good Night. Roman. Rowohlt 2023. (Fritzi F.)
Eva Reisinger: Männer töten (Juliane)
Sarah Sprinz: Dunbridge Acadamy – Anywhere (Selina)
Philipp Peymann: Deutsche Lebenslügen (M. L.)
Juma Kliebenstein: Die schlimmste Klasse der Welt 2: Rette sich wer kann (Alexandra)
Sue Goyette: Ozean (Kai)
Anne Boyer: Die Unsterblichen (Paula)
Nochmal: Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Renate)
Emmanuel Carrèrre: Yoga (Anonym)
Sylvia Plath: Die Glasglocke (Anonym)
Carolin Emcke: Gegen den Hass (Katharina)
Caroline Wahl: 22 Bahnen (Anonym)
Laura Lichtblau: Sund (Anonym)
Ronya Othmann: Vierundsiebzig (Anonym)
Hanna Kiel: Die Schlacht um den Hügel (Dietlind)
Clemens Meyer: Die Projektoren (Oliver)
Peggy Mädler, Annett Gröschner, Wenke Seemann: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat (Anonym)
Nicole Schumacher: Der schwarze Mond (Janna & Miriam)
Elana Dykewomon: Sarahs Töchter (Elisabetta, Verena, Kim)
Anselm Neft: Die bessere Geschichte (Larissa)
Iris Leister: Schmerzgewitter meiner Seele (C.E.)
Charlotte Werndt: Brustkasten (Anonym)
Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister (Anonym)
Marlene Streeruwitz: Handbuch für die Liebe (Oliver)
Shannon Messenger: Keepers of the Lost Cities (Anonym)
Christian Baron: Ein Mann seiner Klasse (Ery)
Annette Mertens: Annas Blut (Ery)
Michael Stavarič: Das Phantom (Romi)
Jennifer Nansubuga Makumbi: Die erste Frau (Selma)
Cornelia Funke: Herr der Diebe (Thea)
Christian Enzensberger: Größerer Versuch über den Schmutz. Hanser Verlag 2011. (Sebastian G.)
Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo (Anonym)
Alessandro d‘Avenia: Ciò che Inferno non è (Alexandra)
Mary Renault: The Last of the Wine (Freddie)
Fatma Aydemir: Djinns (Seynabou Sonko)
Gaea Schoeters: Trophäe (Anonym)
Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Anonym)
Peter Flamm: Ich? (Julia)
Stig Dagerman: Gebranntes Kind (Thea)
Stephen King: Der dunkle Turm (Anett)
Julius von Voß: Berlin im Jahre 1924 (Tristan)
Luca Mael Milsch: 7 Sekunden Luft (Anonym)
Toni Morrison: Beloved (Esther)
Jane Austen: Stolz und Vorurteil (Lisa)
Dirk Oschmann: Ostdeutschland, eine westdeutsche Erfindung (Leonie)
Das kleine böse Buch (Kim)
Franziska Gänsler: Wie Inseln im Licht (Anonym)
Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt (Konrad)
Cecilia Rabess: Alles gut (Anonym)
Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (Elisabetta)
Hans Fallada: Wolf unter Wölfen (Pierre, dadurch mit 13 zum Lesen gekommen)
In den Himmel schauen, hrsg. v. Clara Paul (Ades A.)
Holly Jackson: A Good Girl’s Guide to Murder (Anonym)
John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt (U.S.)
Caroline Criado-Perrez: Unsichtbare Frauen (Jonë)
Martin Kordić: Jahre mit Martha (Anonym)
Boris Poplawski: Apoll Besobrasow (F.F.)
Yade Yasmin Önder: wir wissen wir könnten und fallen synchron (Henrike)
Alles von Natalia Ginzburg, z. B. Familienlexikon (Peter)
Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge (Lea)
Heiner Müller: Der amerikanische Leviathan (Anonym)
Liebe / Harry Potter T.V. (Anonym)
Ocean Vuong: Time is a mother (Martin)
Kai Gutacker: Nacht auf die Handfläche (Romina)
Swetlana Alexijewitsch: Secondhand-Zeit (Wassiliew)
George Saunders: Lincoln im Bardo (Michael)
J.M. Coetzee: Der Pole (Anonym)
Tove Ditlevsen: Kindheit (Anonym)
Katharina Mevissen: Mutters Stimmbruch (Esther)
Martin Piekar: livestream & leichen (Kai)
Colleen Hoover: Nur noch ein einziges Mal (Anonym)
Kazuo Ishiguro: Never let me go (Anonym)
Zülfü Livaneli: Der Fischer und der Sohn. Klett-Cotta 2023. (Marion W.)
Bernhard Schlink: Das späte Leben (Marilies)
Huschke Mau: Entmenschlicht. Warum wir Prostitution abschaffen müssen (Soca)
Stefan Zweig: Die Welt von gestern (Daniel)
Senthuran Varatharajah: Rot (Hunger) (Martin)
Stanislaw Assejew: Heller Weg, Donezk (Soca)
Octavia Butler: kindred / Urusla le Guin: The Dispossessed (Sven)
Anne Weber: Bannmeilen (Lena)
Vögelzug (Aurelie)
Miku Sophie Kühmel: Triskele (Kai)
Omri Boehm: Radikaler Universalismus (Astrid)
Holly Goldberg Sloan: Glück ist eine Gleichung mit 7 (Lena)
Tarjei Vesaas: Die Vögel (Roman)
Kübra Gümüşay: Sprache & Sein (T.N.)
Mikael Vogel: Dodos auf der Flucht (Kai)
Boleslaw Prus: Die Puppen (R.)
Heidi Furre: Macht (Anonym)
Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere (Emma)
Kevin Powers: Die Sonne war der ganze Himmel (F. Georgis)
Ewald Arenz: Liebe an miesen Tagen (C.H.)

Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht

Welche Bücher Verzweiflung und Zuversicht für einen ausdrücken oder auch, welche Bücher einem in diesen Zuständen entsprechen, ist höchst individuell. Darum haben wir die Café lit-Community gebeten, uns ihre Buchempfehlungen für Verzweiflung und Zuversicht zu schicken. Daraus entstanden ist die „Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht“. Zugegeben, wir waren auch einfach neugierig auf die Titel, die Ihr nennt. Und dankbar für weitere Buchtipps, die wir uns gegenseitig schenken.
Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Roman. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner.
Margrit Baur: Überleben: Eine unsystematische Ermittlung gegen die Not aller Tage.
Lütfiye Güzel: hadi hugs. selbstgespräch.
Clemens J. Setz: Das Buch zum Film.
Fatima Farheen Mirza: Worauf wir hoffen. Roman. Aus dem Amerikanischen von Sabine Hübner.
Roskva Koritzinsky: Keine Heiligen. Kurzgeschichten. Deutsch von Andreas Donat.
Adalbert Stifter: Abdias. Novelle.
Matt Haig: Mitternachtsbibliothek. Roman. Deutsch von Sabine Hübner.
Robert Wolfgang Segel: Ein Schaben. Roman.
Roger Willemsen: Momentum.
Franz Kafka: Der Prozeß. Roman.
Ingeborg Bachmann: Simultan. Erzählungen.
Marie T. Martin: Der Winter dauerte 24 Jahre. Werke und Nachlass.
Amélie Nothomb: Psychopompos. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große.
Lily Shehady, Sarah Sassoon & Sandra Gugi?: The Inbetween/Das Dazwischen.
Michael Ende: Momo. Roman.
Judith Hermann: Sommerhaus, später. Erzählungen.
Simon Strauß: Sieben Nächte.
Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle.
Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer.
Holm-Uwe Burgemann: Neue Erschöpfungsgeschichten.
Becky Chambers: Ein Psalm für die wild Schweifenden & Ein Gebet für die achtsam Schreitenden.
Tomer Dotan Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel. Leben in Deutschland.
Jessica Au: Cold Enough for Snow. Novel.
E. M. Cioran: Auf den Gipfeln der Verzweiflung. Deutsch von Ferdinand Leopold.
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Deutsch von Hermann Stiehl.
Rebecca Solnit: Umwege. Essays für schwieriges Terrain. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger.
Serhij Zhadan: Chronik des eigenen Atems. 50 und 1 Gedicht. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe.
Nancy Hünger: Vier Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.
Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang.
Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter. Stories.
Benjamin Baumann: Kollateralschädel. Ein Gedicht zu später Stunde.
Abdalrahman Alqalaq: Übergangsritus. Gedichte und Prosa.
Eleltraud Eckert: Jahr ohne Frühling. Gedichte und Briefe.
Danny Ramadan: Nebelhorn-Echos. Roman. Aus dem Englischen von Michael Ebmeyer.
Natasha Brown: Von allgemeiner Gültigkeit. Roman. Aus dem Englischen von Eva Bonné.
Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die Söhne.
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann. Roman.
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt.
Heike Geißler: Verzweiflungen. Essay.
Stig Dagerman: Gebranntes Kind. Roman. Aus dem Schwedischen von Paul Berf.
Rickey Laurentiis: Death of the First Idea. Poems.
Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman.
Syliva Plath: Die Glasglocke. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Reinhard Kaiser.
Vladimir Nabokov: Pnin. Roman. Aus dem Englischen von Dieter E. Zimmer.
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. Roman. Deutsch von Barbara Schaden.
Christa Wolf: Sommerstück.
Michèle Yves Pauty: Familienkörper. Roman.
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay. Roman.
Ali Smith: Herbst, Winter, Frühling & Sommer. Romane. Aus dem Englischen von Silvia Morawitz.
Emily Marie Lara: Nowwhere Heart Land. Roman.
E. M. Forster: Howards End. Novel.
Daniela Chmelik: Die Bärin. Roman.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird. Reden.
Julia Weber: Die Vermengung. Roman.
Thien Tran: fieldings. Gedichte
Worte in finsteren Zeiten. Anthologie, hrsg. v. Oliver Vogel, Sophie von Heppe, Maren Bauer, Michael Reinfarth.
Kenzaburô Ôe: Der stumme Schrei. Roman. Deutsch von Ingrid und Rainer Rönsch.
Slata Roschal: Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Gedichte und Prosa.
Barbara Yelin: Emmi Arbel. Die Farbe der Erinnerung. Graphic Novel.
Terézia Mora: Das Ungeheuer. Roman.
Peter Bichsel: Über Gott und die Welt. Texte zur Religion.
Alle Bücher von Terry Pratchett.
Juli Zeh, Simon Urban: Zwischen Welten. Roman.
Hanna Engelmeier: Trost.
Inger Christensen: alphabet. Gedicht. Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
Raphaëlle Red: Adikou. Roman.
Mirjam Zadoff: Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.
Ruth-Maria Thomas: Wie ich frau bin.
Mahssa Behdjatpour: Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht. Ein autoethnografischer Bericht.
Kamila Shamsie: Hausbrand. Roman. Deutsch von Nikolaus Hansen.
Lukas Bärfuss: Hagard. Roman.
Barbi Markovi?: Stehlen, Schimpfen, Spielen.
trotzdem sprechen. Hrsg. v. Lena Gorelik, Miryam Schellbach, Mirjam Zadoff.
Tanja Maljartschuk: Hier ist immer Gewalt, hier ist immer Kampf. Klagenfurter Rede zur Literatur.
Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unseren Rücken zu.
Ingeborg Bachmann: Malina. Roman.