Leseleben

Ein Leseleben ist die Verbindung zu den Buchbezirken, in denen die Buchpersonen leben. Wir Leser*innen ermöglichen ihnen mit unserer Vorstellungskraft die Existenz. Die Buchpersonen wiederum beeinflussen unser Leben auch jenseits des Lesens mit ihren Geschichten. In dieser Rubrik haben wir unsere Gäste nach ihren ganz persönlichen Geschichten befragt.
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Svetlana
Jörn
Camila
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Svenja
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Lea
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Roman
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Katharina
Jaqueline
Insa
Emre
Elisa
Carolin

Bücher, über die Ihr nochmal reden wollt…

Café lit geht es um Bücher, die im Sinn bleiben und zu denken aufgeben. Darum müssen es keine Neuerscheinungen sein. Es geht uns um Bücher, über die wir nochmal reden wollen, weil noch nicht alles zu ihnen gesagt wurde oder sie eine neue Aktualität bekommen. Solche Bücher können auch die sein, über die IHR nochmal reden wollt: Hast du eine Buchempfehlung, dann kannst du über das Kontaktformular ein Buch einreichen, über das wir nochmal reden sollten.
Kaleb Erdmann: wir sind pioniere (Pia)
Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt (Konrad)
Helga Haug: All right. Good Night. Roman. Rowohlt 2023. (Fritzi F.)
Andreas Izquierdo: Schatten der Welt (C.H.)
Mary Renault: The Last of the Wine (Freddie)
Toni Morrison: Beloved (Esther)
Michael Stavarič: Das Phantom (Romi)
Indonesian literature (Bettina & Ibru)
Joseph Ponthus: Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik (Angela)
Lest Julio Cortazàr – dringend! (Kai)
Richard McGuire: Hier. Graphic Novel. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner. DuMont Buchverlag 2014. (Timea T.)
Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (Elisabetta)
Tarjei Vesaas: Die Vögel (Roman)
Alles von Natalia Ginzburg, z. B. Familienlexikon (Peter)
Virginia Woolf und Vita Sackville-West: Love Letters (Jorë und Hannah)
Alles von Jane Gardam, z.B. Harry & Bell (TG)
Stig Dagerman: Gebranntes Kind (Thea)
Das kleine böse Buch (Kim)
Julius von Voß: Berlin im Jahre 1924 (Tristan)
Stefan Zweig: Die Welt von gestern (Daniel)
Franz Friedrich: Die Passagierin (Anonym)
Caroline Bernard: Frida Kahlo und die Farbe des Lebens (Sylvia)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Juma Kliebenstein: Die schlimmste Klasse der Welt 2: Rette sich wer kann (Alexandra)
Morton Rhue: Die Welle (Anonym)
Caroline Wahl: 22 Bahnen (Anonym)
Fredi Thiele: Daseyn (Zoë)
Bernhard Schlink: Das späte Leben (Marilies)
Milena Michiko Flašar: Oben Erde, unten Himmel (Anonym)
Cecilia Rabess: Alles gut (Anonym)
Annette Mertens: Annas Blut (Ery)
Charlotte Werndt: Brustkasten (Anonym)
Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge (Lea)
Margit Auer: Die Schule der magischen Tiere (Emma)
Franziska Gänsler: Wie Inseln im Licht (Anonym)
Sylvia Plath: Die Glasglocke (Anonym)
Kazuo Ishiguro: Never let me go (Anonym)
Ilija Matusko: Verdunstung in der Randzone (Lena)
Philipp Peymann: Deutsche Lebenslügen (M. L.)
Dirk Oschmann: Ostdeutschland, eine westdeutsche Erfindung (Leonie)
Banana Yoshimoto: Kitchen (Selma)
Necati Öziri: Vatermal (Anonym)
Dominik Jell: Mortalis (Mads)
Boleslaw Prus: Die Puppen (R.)
Stanislaw Assejew: Heller Weg, Donezk (Soca)
Caroline Wahl: 22 Bahnen (Anonym)
Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Amelie)
Laura Lichtblau: Sund (Anonym)
Colleen Hoover: Nur noch ein einziges Mal (Anonym)
Anne Boyer: Die Unsterblichen (Paula)
Luca Mael Milsch: 7 Sekunden Luft (Anonym)
Miron Bialoszevski: nur das was war (Aaron)
Sabine Bohlmann: Frau Honig (Svea)
In den Himmel schauen, hrsg. v. Clara Paul (Ades A.)
Josefine Soppa: Mirmar (Zoë)
Ocean Vuong: Time is a mother (Martin)
Clemens Meyer: Die Projektoren (Oliver)
Fatma Aydemir: Djinns (Seynabou Sonko)
Eva Reisinger: Männer töten (Juliane)
Alina Bronsky: Scherbenpark (Ingo)
Edo Popović: Das Leben: es lebe! (Anonym)
George Saunders: Lincoln im Bardo (Michael)
Mahi Bine Bine: Der Hofnarr (J. S.)
Omri Boehm: Radikaler Universalismus (Astrid)
Michael Ende: Momo (Anonym)
Miku Sophie Kühmel: Triskele (Kai)
Gaea Schoeters: Trophäe (Anonym)
Zülfü Livaneli: Der Fischer und der Sohn. Klett-Cotta 2023. (Marion W.)
Thomas Galli: Weggesperrt. Warum Gefängnisse niemandem nützen (Anonym)
Cornelia Funke: Herr der Diebe (Thea)
Lina Nordquist: Mein Herz ist eine Krähe (Katrin)
Emmanuel Carrèrre: Yoga (Anonym)
Peter Flamm: Ich? (Julia)
Jennifer Nansubuga Makumbi: Die erste Frau (Selma)
Tarjei Vesaas: Der Keim (Ellen)
Octavia Butler: kindred / Urusla le Guin: The Dispossessed (Sven)
Teresa Bücker: Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit (Christina)
Helgard Haug: All right, good night (Nastassja)
Christian Bommarius: Todeswalzer. Der Sommer 1944 (Claudia R.)
Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken (Anonym)
Vögelzug (Aurelie)
Senthuran Varatharajah: Rot (Hunger) (Martin)
Sue Goyette: Ozean (Kai)
Jo Frank: Gewalt (Martin)
Liebe / Harry Potter T.V. (Anonym)
Volter Kilpi: Im Saal von Alastalo. Aus dem Finnischen übersetzt von Stefan Moster. Mare Verlag 2021. (Timea T.)
Holly Goldberg Sloan: Glück ist eine Gleichung mit 7 (Lena)
Alessandro d‘Avenia: Ciò che Inferno non è (Alexandra)
Tove Ditlevsen: Kindheit (Anonym)
Iris Leister: Schmerzgewitter meiner Seele (C.E.)
Hans Fallada: Wolf unter Wölfen (Pierre, dadurch mit 13 zum Lesen gekommen)
Ewald Frie: Ein Hof und elf Geschwister (Anonym)
Marlene Streeruwitz: Handbuch für die Liebe (Oliver)
Stephen King: Der dunkle Turm (Anett)
Peggy Mädler, Annett Gröschner, Wenke Seemann: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat (Anonym)
Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow (Ruth)
Lütfiye Güzel: L-Abla (Martin)
Boris Poplawski: Apoll Besobrasow (F.F.)
Elana Dykewomon: Sarahs Töchter (Elisabetta, Verena, Kim)
Hengameh Yaghoobifarah: Das Ministerium der Träume (Nastassja)

Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht

Welche Bücher Verzweiflung und Zuversicht für einen ausdrücken oder auch, welche Bücher einem in diesen Zuständen entsprechen, ist höchst individuell. Darum haben wir die Café lit-Community gebeten, uns ihre Buchempfehlungen für Verzweiflung und Zuversicht zu schicken. Daraus entstanden ist die „Lange Liste der Verzweiflung und Zuversicht“. Zugegeben, wir waren auch einfach neugierig auf die Titel, die Ihr nennt. Und dankbar für weitere Buchtipps, die wir uns gegenseitig schenken.
Natasha Brown: Von allgemeiner Gültigkeit. Roman. Aus dem Englischen von Eva Bonné.
W. G. Sebald: Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt.
Rickey Laurentiis: Death of the First Idea. Poems.
Benjamin Baumann: Kollateralschädel. Ein Gedicht zu später Stunde.
Alle Bücher von Terry Pratchett.
Becky Chambers: Ein Psalm für die wild Schweifenden & Ein Gebet für die achtsam Schreitenden.
Daniela Chmelik: Die Bärin. Roman.
Ingeborg Bachmann: Malina. Roman.
Barbara Yelin: Emmi Arbel. Die Farbe der Erinnerung. Graphic Novel.
E. M. Forster: Howards End. Novel.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird. Reden.
Raphaëlle Red: Adikou. Roman.
Rebecca Solnit: Umwege. Essays für schwieriges Terrain. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger.
Syliva Plath: Die Glasglocke. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Reinhard Kaiser.
E. M. Cioran: Auf den Gipfeln der Verzweiflung. Deutsch von Ferdinand Leopold.
Heike Geißler: Verzweiflungen. Essay.
Wilhelm Genazino: Ein Regenschirm für diesen Tag. Roman.
Franz Kafka: Der Prozeß. Roman.
Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Roman. Aus dem Englischen von Stephan Kleiner.
Adalbert Stifter: Abdias. Novelle.
Judith Hermann: Sommerhaus, später. Erzählungen.
Ingeborg Bachmann: Simultan. Erzählungen.
Mahssa Behdjatpour: Du lachst ja gar nicht mehr. Wie Rassismus krank macht. Ein autoethnografischer Bericht.
Lukas Bärfuss: Hagard. Roman.
Julia Weber: Die Vermengung. Roman.
Clemens J. Setz: Das Buch zum Film.
Lütfiye Güzel: hadi hugs. selbstgespräch.
Fatima Farheen Mirza: Worauf wir hoffen. Roman. Aus dem Amerikanischen von Sabine Hübner.
Abdalrahman Alqalaq: Übergangsritus. Gedichte und Prosa.
Thien Tran: fieldings. Gedichte
Ruth-Maria Thomas: Wie ich frau bin.
Kazuo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten. Roman. Deutsch von Barbara Schaden.
Margrit Baur: Überleben: Eine unsystematische Ermittlung gegen die Not aller Tage.
Stig Dagerman: Gebranntes Kind. Roman. Aus dem Schwedischen von Paul Berf.
Worte in finsteren Zeiten. Anthologie, hrsg. v. Oliver Vogel, Sophie von Heppe, Maren Bauer, Michael Reinfarth.
Peter Bichsel: Über Gott und die Welt. Texte zur Religion.
Kamila Shamsie: Hausbrand. Roman. Deutsch von Nikolaus Hansen.
Vladimir Nabokov: Pnin. Roman. Aus dem Englischen von Dieter E. Zimmer.
Matt Haig: Mitternachtsbibliothek. Roman. Deutsch von Sabine Hübner.
Marie T. Martin: Der Winter dauerte 24 Jahre. Werke und Nachlass.
Robert Wolfgang Segel: Ein Schaben. Roman.
Danny Ramadan: Nebelhorn-Echos. Roman. Aus dem Englischen von Michael Ebmeyer.
Hanna Engelmeier: Trost.
trotzdem sprechen. Hrsg. v. Lena Gorelik, Miryam Schellbach, Mirjam Zadoff.
Lily Shehady, Sarah Sassoon & Sandra Gugi?: The Inbetween/Das Dazwischen.
Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer.
Roskva Koritzinsky: Keine Heiligen. Kurzgeschichten. Deutsch von Andreas Donat.
Eleltraud Eckert: Jahr ohne Frühling. Gedichte und Briefe.
Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetikvorlesungen.
Juli Zeh, Simon Urban: Zwischen Welten. Roman.
Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb. Roman. Deutsch von Hermann Stiehl.
Terézia Mora: Das Ungeheuer. Roman.
Holm-Uwe Burgemann: Neue Erschöpfungsgeschichten.
Michèle Yves Pauty: Familienkörper. Roman.
Roger Willemsen: Momentum.
Thomas Brasch: Vor den Vätern sterben die Söhne.
Inger Christensen: alphabet. Gedicht. Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unseren Rücken zu.
Mirjam Zadoff: Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten.
Amélie Nothomb: Psychopompos. Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große.
Barbi Markovi?: Stehlen, Schimpfen, Spielen.
Nancy Hünger: Vier Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.
Yasmin Polat: Im Prinzip ist alles okay. Roman.
Emily Marie Lara: Nowwhere Heart Land. Roman.
Slata Roschal: Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Gedichte und Prosa.
Anja Utler: kommen sehen. Lobgesang.
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann. Roman.
Michael Ende: Momo. Roman.
Tomer Dotan Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel. Leben in Deutschland.
Christa Wolf: Sommerstück.
Simon Strauß: Sieben Nächte.
Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle.
Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter. Stories.
Serhij Zhadan: Chronik des eigenen Atems. 50 und 1 Gedicht. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe.
Kenzaburô Ôe: Der stumme Schrei. Roman. Deutsch von Ingrid und Rainer Rönsch.
Ali Smith: Herbst, Winter, Frühling & Sommer. Romane. Aus dem Englischen von Silvia Morawitz.
Jessica Au: Cold Enough for Snow. Novel.
Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman.
Tanja Maljartschuk: Hier ist immer Gewalt, hier ist immer Kampf. Klagenfurter Rede zur Literatur.